Emphasis Cowl – der einfache Schachbrett Schal

Ich sitze grad im Wartezimmer meines Arztes und mir wurde gesagt: „Dauert fei scho mindestens a Stund'“. Na gut, dass ich Daheim noch ein Bild von meinem Emphasis Cowl gemacht habe und nun mal versuche einen Artikel komplett über das Smartphone zu tippen.

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Cowl Neck heißt soviel wie Wasserfallkragen und wird oft auch nur kurz als Cowl bezeichnet. Er ist als Strickprojekt sehr beliebt, da er schnell und einfach gestrickt werden kann. Meist braucht es dazu nur ein Knäuel Garn, da diese Schals eng am Hals getragen werden. Natürlich gibt es auch viele Varianten (zu Beispiel mit Lacetechnik) die aufwendiger sind. Doch gerade für Anfänger ist dieser Nackenwärmer bestens geeignet. Einzige Vorkenntnisse, die benötigt werden: in Runden stricken, rechte und linke Maschen.

Der Emphasis Cowl von „das Kaltblut“ gefällt mir wirklich sehr gut, da er trotz der einfachen Anleitung und Kenntnisse einen schönen Effekt hinterlässt. Jetzt mal von der Farbe hier abgesehen (gestrickt für eine Freundin) kann ich mir das Muster mit dezenten Farben auch sehr gut an einem Männerhals vorstellen.

Meine Bauanleitung für den Cowl:

  • 1 Knäuel Rico Design Creative Melange Chunky  (kosten ca. 4 EUR je Knäuel)
  • Farbe: hier 004
  • Pflege:  30°
  • Lauflänge 90 m/ 50 g
  • 53% Schurwolle (superwash), 47% Polyacryl
  • Nadelstärke: 10 (zB. von Lana Grossa Hier in 40 cm)
  • Maschenprobe ca. 9 M/ 10 R
  • Zeit: ca. 3 Stunden

Die Anleitung findet Ihr direkt in ihrem Blog. Viel Spaß beim Nachstricken.

That’s it – I knit.
Geht raus und strickt!

Euer Lutz

Set: Pudelmütze und Loopschal

Wenn ich in München mit der Ubahn unterwegs bin und die vielen Menschen mit Ihren Mützen und Schals sehe ist es fast schon ein kleiner Fluch: Ich untersuche sie… Wie hat sie das nur gestrickt? Ah, erst rechts, dann Perlmuster, dann links… Was ich aber am Schönsten finde ist, wenn Mütze und Schal zueinander passen und aus der gleichen Wolle gestrickt wurden. Daher habe ich für meine Schwester eine Wolle in ihrer Lieblingsfarbe (lila) gesucht und mich an die Arbeit gemacht.

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Meine Schwester Mona

Ich habe mich für die Pudelmütze und den Loop „London“ aus dem Heft Sabrina Special „Mützen & Accessoires“ entschieden. Die Mütze, da ich absoluter Fan vom Perlmuster bin und ich es daher gerne stricke. Auch gefällt mir der Schnitt sehr gut, da die Mütze von der Länge her eher eine Beaniemütze ist. Nachdem die Redakteure des Hefts sich auch für den Schlaufenschal mit Fallmaschen entschieden haben habe ich auch den gestrickt.

Meine Bauanleitung für Mütze und Schal:

  • 6 Knäuel schoeller & stahl Alpha in der Farbe lila (kosten ca. 2,50 je Knäuel)
  • Farb Col: 0030
  • Pflege: 30° Schonwaschgang
  • Lauflänge 60 m/50 g
  • 70% Polyacryl 30% Schurwolle
  • Nadelstärke: 7-8
  • Maschenprobe ca. 12M x 16RMütze:
  • Nadelspiel (und Rundnadel) Größe 6
  • Nadelspiel (und Rundnadel) Größe 7
  • Zeit: 9,5 StundenLoop mit Fallmaschen:
  • Rundstricknadel Größe 7
  • Zeit: 13,5 Stunden

Fangen wir mit der Mütze an, denn die war wirklich einfach und schnell gestrickt. Wie so wirklich jede Mütze (die ich gestrickt habe) beginnt alles mit einem Bündchen. Hier also ganz gewohnt zwei Maschen links, zwei rechts.  Normalerweise kann man die komplette Mütze mit einem Nadelspiel stricken. Wer damit allerdings noch ein paar Probleme hat kann es auch am Anfang mit einer Rundnadel versuchen. Das geht bei dieser Mütze auch ganz gut. Erst am Ende, wenn mehr und mehr Maschen abgenommen werden sollte man dann wirklich zu einem Nadelspiel wechseln.

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hohes Bündchen

Das Bündchen wird relativ hoch gestrickt, da wir es später auf dem Kopf dann umklappen. Gestrickt wird dann schön lang im Perlmuster. Sprich also: in der ersten Reihe links, rechts, links, …, und in der nachfolgenden dann versetzt (rechts, links, rechts). Dadurch entstehen kleinere „Knoten“ die sich dann schön über die komplette Beanie verteilen. Die komplette Abnahme erfolgt dann über acht Runden. Ist also gerade noch so schnell, dass es nicht ewig lang wird und langsam genug, dass sich keine auffälligen Streifen am Ende bilden.

Nachdem meine Schwester gerne einen Bommel in der Farbe ihres anderen Schals haben wollte habe ich dann noch ein schönes grau genommen und hierraus mit Hilfe eines Bommel-Makers schnell und einfach einen gemacht und angenäht.

Nun zum kleinen Miststück – den Fallmaschen… Ich werde hier jetzt mal nicht behaupten, dass die Anleitung falsch ist. Vielleicht bin ich einfach auch noch nicht reif genug für schöne und „im Winde wehende“ Maschen. Oder was auch noch sein kann: ich stricke zu fest. Wie dem auch sei. Fangen wir einfach mal ganz von vorn an.

Das Schöne an diesem Schal ist, dass er mit Zopfmuster und Fallmaschen gestrickt wird. Dadurch ergäbe sich dann ein wirklich schönes Muster. Mit 120 angeschlagenen Maschen geht es los und es werden ca. 25cm gestrickt. Da ich für die Mütze ca. 3 Knäul verwendet habe bleiben mir die restlichen drei für den Loop. Wenn man alles richtig gemacht hätte würden zwischen den einzelnen Zöpfen lockere Fäden hängen, die dann dekorativ da umherbaumeln. Hat es bei mir leider nicht, wie Ihr sehen könnt.

fertiger Schal an mir

fertiger Schal an mir

Aber meiner Schwester gefällt er und das ist die Hauptsache. Vielleicht übe ich erst noch einmal bei einem anderen Projekt die Fallmaschen und stricke ihn dann ein zweites Mal.

Das erste Mal Nadelspiel – Beanie Mütze

Irgendwann muss es ja mal soweit sein: ich lege die Rundstricknadel zur Seite und tausche sie gegen ein Nadelspiel ein. Ich habe mich ja bislang noch nicht wirklich an das Stricken mit fünf Nadeln getraut. Aber nachdem mir alle gesagt haben, dass ich wirklich keine Angast haben muss habe ich mir im Rid ein Nadelspiel gekauft und mich an die Arbeit gemacht.

Zwei Holznadeln mit vielen Maschen drum herum

Bambus Nadelspiel in Aktion

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