Man sieht zwei Menschen, die sich an den Händenhalten und dabei Fuß an Fuß gelehnt sind

MeinVideodreh bei DaWanda

Der ein oder die andere von Euch hat es vermutlich vor einigen Wochen schon auf Instagram gesehen: Ich war bei DaWanda und habe zusammen mit dem Marketing- und Video-Team Eine Anleitung für die Regia Pairfect Socken auf „Band“ aufgenommen. Wie ich meinen Tag erlebt habe, habe ich ja per Instagram Story festgehalten:

Es war ein wirklich schöner Tag an dem viel gelacht, gestottert und gestrickt wurde. Ich bin echt froh, dass das Team so locker war. Zwar habe ich mir meinen Text schon zusammengeschrieben und wusste was ich wann sagen wollte, doch immer wieder musste ich vor der Kamera dann nachdenken was ich eigentlich sagen wollte. Hatte da echt schon ein schlechtes Gewissen. Aber das Team war super professionell und hat selber auch viel mitgelacht.

Das Material eignet sich auf jeden Fall für ein eigenes Outtake-Video. Mal gucken, ob es da bald eins gibt.

Das Schöne an dem Video für mich war, dass ich nicht nur zeigen durfte wie man Socken strickt, sondern auch etwas über mich sagen durfte und von meinen #tatortsocken berichten konnte. Das mag zwar nicht jeder, allerdings bekommt man ja dann doch einen kleinen Bezug zu den Personen vor der Kamera.

Ein Teil des Teams von DaWanda

Ansonsten braucht es eine enorme Vorbereitung bei so dünner Wolle wie Sockenwolle. Das Team von DaWanda hat mir dabei sehr geholfen, einige Stadien der Socke vorzustricken. So konnte man dann schnell die Aufnahmen vorbereiten, den Erklärungsteil in die Kamera sprechen und dann das Gestrickte zur Seite legen.

Am Ende gab es dann noch eine Fotosession, damit die Bilder dann auf der speziell für Schachenmayr angelegten Seite im Netz aufgewertet werden kann.

Der Strickblogger Maleknitting strickt ein Paar Socken.

Mitten drin

Und nun bin ich mal gespannt, wie Euch das Video gefällt. Freue mich, von Euch in den Kommentaren zu lesen.

 

So strickst Du Regia Pairfect Socken

Ein gestricktes Bündchen für einen Socken

Tatortsocken – eine never ending Story

Kennt Ihr das? Da hat man Sonntags gelesen, ist gewandert, liegt einfach nur faul im Garten und schon ist es abends, man muss kochen und genießt das Essen.

In der Regel geht es für mich danach auf die Couch. An Tatortsonntagen dann eben Tatort – an anderen Sonntagen Netflix. Man will seinen Horizont ja serientechnisch erweitern.

Ein Knäul Austermann Wolle liegt links von einem fertig gestrickten Socken

Meine aktuellsten Tatortsocken

Da ich rechte (und linke) Maschen vor dem Fernseher auch sehr gut blind stricken kann, brauche ich also Projekte, die sich schnell und einfach realisieren lassen. In meinem Fall also Socken. (Dabei sei mal eben kurz erwähnt, dass ich früher KEIN Fan vom Sockenstricken war.)

Da sitze ich also, schlage die Maschen an, stricke mir mein Bündchen, wechsel zu rechten Maschen und konzentriere mich (nahezu) voll und ganz auf den Bildschirm.

Doch ab und zu braucht so ein Socken dann doch ein wenig Konzentration. Das ist bei der Ferse und der Spitze immer der Fall. Zumindest, wenn ich Socken stricke. Da höre ich dann auf und gucke weiter.

An sich ist das ja kein Ding, einfach am nächsten Tag dann weiterstricken und gut ist. Aber irgendwie tickt der Lutz hier anders. Ich weiß auch nicht. Ich vergesse das wieder, gehe arbeiten, komme nach Hause und schon ist die nächste Woche rum. Der Sonntag steht an und ich denke mir: oh Tatort – da muss ich stricken. Aber ich hab die Ferse ja noch nicht fertig. Na gut – fang‘ ich halt das nächste Paar an.

Ein fataler Fehler!
Denn mit dieser Method habe ich nun ganze 7 Paar angefangene Socken hier liegen. SIEBEN!

Das ist mir gar nicht so aufgefallen, da ich die in Projektbeuteln in einem Karton verstaue (mit einigen anderen UFOs zusammen).

Ein bunter Weidenkorb voller unfertig gestrickter Socken

Nun gab es bei NORMA zum Glück einen kleinen Korb, den ich in einen „Unfertige Tatort-Socken“ Korb umgewandelt habe. Hier liegen meine unfertigen Socken, die ich ohne große Konzentration weiterstricken kann. Alle anderen, also diejenigen die noch Ferse oder Spitze brauchen, sind auf meinem Schreibtisch und müssen von mir fertiggestellt werden.

Mal gucken, wie lange ich dieses System aufrechterhalten kann.

Abgenadelt: Regia Pairfect

Ist es bei Euch auch so warm? Ja? Ich war heute so verrückt die letzte Socke meiner Regia Pairfect abzunadeln. Und nun sitze ich auf der Terrasse und gönne mir (wie in alten Kindertagen) eine Schüssel Milch mit Erdbeeren.

Die Regia Pairfect Sockenwolle lässt zwei identisch aussehende Socken entstehen

Ich habe Euch vor einigen Monaten ja schon von der Pairfect erzählt. Damals war ich ja ganz entzückt darüber, dass ich zwei gleiche Socken aus einem Knäul herausstricken konnte. Nun liegen sie also vor mir: zwei perfekte Paar Socken.

Regia Pairfect Socken

Wer es also satt hat, dass die Socken immer verschieden aussehen, sollte sich einmal an dieses Knäul wagen. Denn das ganze System ist wirklich leicht zu handhaben.

Erst befreit man die Wolle von der Banderole. Dank Easy Start ist der innere Faden schon gleich an der Banderole befestigt, so dass man nur noch ziehen muss.

Der Faden zu Beginn ist gelb und wird nun so lange herausgezogen bis sich die Farbe ändert. Nun kann man mit dem Anschlag beginnen und gleich mit seinem Lieblingsbündchen loslegen. Ich habe mich hier für eins links – eins rechts verschränkt entschieden.

Sobald die Farbe wechsel, wechselt man auch mit dem Muster zu glatt rechts. Ich hab das zumindest so gemacht, da ich noch Tatortsocken brauchte und mir diese Socken perfekt erschienen.

Sobald die Farbe es ist diejenige Farbe, die ganz außen am Knäul zu erkennen ist) habe ich mich an die Bumerangferse gemacht und bis zur Spitze gestrickt. Danach zieht man so lange am Faden bis der wieder gelb wird und das Ganze beginnt von vorn.

Eigentlich kinderleicht und die Wolle fühlt sich sehr angenem an. Das Einzige was nun noch etwas stört ist, dass eben doch einiges an Wolle übrig bleibt. Das ist aber beim Sockenstricken eh normal.

 

Milch mit Erdbeeren

Jetzt gönne ich mir aber gleich noch eine zweite Schüssel Erdbeeren. Lasst Euch den Sommer schmecken!

Ändert sich der Farbverlauf von außen oder innen?

Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, wo der alte Lutz hin ist. Der Neue scheint zumindest nichts mehr gegen Sockenstricken zu haben…

Eigentlich bin ich ja wirklich kein großer Fan davon, Socken zu stricken. Zweimal das Gleiche und dann immer dieser olle Farbverlauf bei den meisten Garnen. Das gefällt mir eben nicht immer. Vor einigen Monaten gab es dann bei Norma mal wieder Sockenwolle also dachte ich mir: die kostet ja eh nicht viel, guckste Mal, ob Du damit nicht etwas testen kannst.

Ich wollte schon immer mal wissen: sehen Socken anders aus, wenn sie von innen oder außen her gestrickt werden? Sieht man das im Farbverlauf? Drehen sich die Muster um und man muss beim betrachten der Socken schielen?

gestrickte Socken aus Norma Sockenwolle

Links von außen und rechts von innen gestrickt.

Und wie man sieht: sieht man nichts. Also zumindest keinen nennenswerten Unterschied. der Farbverlauf dreht sich exakt in die gleiche Richtung. Mal ist die eine Farbe, mal die andere Farbe breiter – aber das ist auch schon alles.

Gut, wenn dann die Socken nichts besonderes zu bieten haben, dann mache ich eben um so schickere Bilder. Da kam es mir ganz gelegen, dass ich im Urlau in Ljubljana war und in einer 60ger Jahre Wohnung wohnen durfte. Sehr abgefahren, aber toll, wenn man mal Bilder für seinen Blog machen will.

Ein paar dieser Bilder habe ich in dieser kleinen Slideshow für Euch gesammelt:

 

Norma Socken

Wie ist es denn bei Euch? Strickt Ihr viele Socken?

That’s it – I knit!
Geht raus uns strickt!

Euer Lutz

schachenmayr pairfect

Schachenmayr Pairfect – die Socken für Perfektionisten

Ich weiß ja nicht wie oft ich es betont habe, dass ich kein Fan von Sockenstricken bin, auch wenn es so beim tatort eben doch das einfachste ist (ohne hingucken zu müssen…). Gründe gibt es so einige: man muss 2 machen, ich mag Verlaufsgarn mit schnellen Farbwechseln nicht, meine Socken sehen nie gleich aus… und und und.

Doch Schachenmayr hat da auf ihre Fans gehört und ein Garn herausgebracht das eben einen Punkt von meiner Liste streicht: Die Socken sehen künftig identisch aus! Und das tolle daran: Ihr könnt auch ein Knäul gewinnen!

schachenmayr pairfect

Zwei gleiche Socken aus einem Garn? Schien bislang nahezu unmöglich.

Die Weltneuheit heißt hier: Schachenmayr Pairfect

Das Knäul der Pairfect sieht eigentlich ganz unscheinbar aus und erinnert ein wenig an die grauen Anzüge mit dem gelben X von den Marvel Comic X-Men (als Nerd musste mir das natürlich gleich auffallen). Die Superpower, die bei diesem Garn ins Auge sticht: der Gelbe Faden.

schachenmayr pairfect

Einfach am Gelben Faden ziehen und schon geht’s los.

Schachenmayr hat hier (wie auch schon in der letzten Saison) angefangen den Mittelfaden gleich in die Banderole einzuarbeiten. Sie nennen das „easy start“ und es ist wirklich einfach. Somit gibt es kein lästiges „Ich greife mal ins Loch und gucke wieviel Garn ich rausfriemeln muss“ mehr. Man zieht also nun schön an diesem gelben Faden bis er seine Farbe ändert und schneidet den gelben Teil ab.

schachenmayr pairfect

Schritte 1 und 2 der Pairfect

Nun kann man seine benötigte Maschenanzahl anschlagen (da die Wolle 4 fädig ist, benötigst Du für die Größe 40 bis 43 genau 64 Maschen) und strickt das Bündchen solange, bis sich auch hier die Farbe verändert. Darauf folgen dann 7 Streifen, bis man die Ferse in der Hauptfarbe stricken kann.

Danach strickt man den Fuß weiter, bis man die Länge erreicht hat, die einem passt, nimmt ab und beendet seine erste Socke.

schachenmayr pairfect

Schön, wenn beide Socken gleich aussehen…

Danach zieht man wieder am Faden, bis er sich gelb und dann wieder grau färbt. Dann wird mit der zweiten Socke begonnen und fertig sind zwei perfekte Socken.

Mir gefällt die Idee sehr gut, da es mich, wie schon gesagt, immer genervt hat, dass die beiden Socken nie gleich aussehen. Das wäre somit beseitigt. Ich hoffe Schachenmayr lässt sich bald auch noch etwas für meine anderen Probleme einfallen, so dass ich einen Socken stricke und der zweite dann wie von Geisterhand fertig wird…

Ich habe die Socken noch nicht angeschlagen, aber das steht dann schon auf meiner To-Do Liste. Einen Bericht dazu, wie mir das Garn dann unter „echten“ Bedingungen gefällt, stelle ich Euch dann auch hier online.

Zum Garn selber:
100 g Sockenwolle
75% Schurwolle / 25% Polyamid
4-fädig
Maschinenwaschbar bis 40 °C
trocknergeeignet
Nadelstärke: 2-3
Maschenprobe: 30 Maschen auf 42 Reihen

Gewinnspiel

Zwar wird es diese Wolle erst im Juni im Handel geben, doch da ich den Stand von Schachenmayr auf der h + h Cologne besuche, dürft Ihr Euch schon ein wenig früher über dieses Garn freuen. Um ein Knäul zu gewinnen müsst Ihr mir einen Kommentar hier hinterlassen. In welcher Farbe würdet Ihr Euch ein Garn Pairfect wünschen, wenn Ihr es selber entwerfen könntet? Auch gestreift? Schreibt mir bis zum 12. April 2015 . Ich werde die Socken dann nach meinem Gardaseeurlaub verschicken.

Viel Glück!

Um für mehr Transparenz auf meinem Blog zu sorgen:
WERBUNG: ich habe von Schachenmayr ein Knäul kostenlos zum Testen bekommen und darf Garn für dieses Gewinnspiel verlosen.